Krisenpläne an deutschen Schulen

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In fünf Bundesländern hat die Schule wieder angefangen, doch die Schulen haben sich auf das Thema „Schweinegrippe“ vorbereitet
Foto: dpa

Erste Stunde: Schweinegrippe-Unterricht...

In fünf Bundesländern (u. a. NRW) hat die Schule wieder angefangen. Tausende Kinder sind aus Urlaubsregionen zurückgekehrt, in denen die Schweinegrippe tobt (z. B. Mallorca).

Wie haben sich die Schulen vorbereitet?

• In Sachsen (230 Fälle) begann der erste Unterrichtstag mit einer „Schweinegrippe-Stunde“. Die Lektionen: richtig Niesen (in die Armbeuge), keine Küsschen mehr auf dem Schulhof, viel Händewaschen.

• In NRW (4372 Fälle) bekamen alle Schüler ein Grippe-Merkblatt in vier Sprachen (Türkisch, Russisch, Englisch, Deutsch).

• Im Saarland (204 Fälle) kriegen die Reinigungstrupps ein neues Desinfektionsmittel für die Schulen – es soll bis zu drei Tage wirken.

• In Mecklenburg-Vorpommern (bisher 104 Fälle) entscheidet ein Krisenstab, wann eine Schule geschlossen wird (nur bei rasanter Ausbreitung der Grippe).

• Fast alle deutschen Schulen haben sich mit Seifenspendern und Papiertaschentüchern für jedes Klassenzimmer eingedeckt. Allein das Land NRW verteilt 10,5 Mio. Papierhandtücher, 2300 Liter Flüssigseife.

•Die Stadt Bonn rüstet alle Schulen mit neuen Klimaanlagen aus, die Viren filtern sollen.

• In Remscheid (NRW) richtete eine Realschule einen Quarantäneraum für kranke Schüler ein. Im Remscheider Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium begrüßen sich Schüler und Lehrer jetzt „asiatisch“ (Verbeugung statt Händeschütteln).

Quelle: bild.de, rp-online.de, focus.de, welt.de, berlinonline.de, AFP, mz-web.de, n-tv.de, sueddeutsche.de, spiegel.de, aerztezeitung.de.....