UKE schließt Schweinegrippe-Station

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) will den Betrieb seiner Influenza-Ambulanz am Dienstag vorerst einstellen. Hintergrund sei ein stetiger Rückgang der Anfragen und Patientenzahlen, trotz des Endes der Schulferien, wie das Klinkium mitteilt. Sollte die Zahl der Infektionen wieder ansteigen, will man rasch reagieren.

Schwester Kristina am Eingang zur UKE-Ambulanz für Schweinegrippe-Verdachtsfälle, die jetzt geschlossen wird

„Die Ambulanz hat sich auf ganzer Linie bewährt“, so Ricarda Klein, Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement am UKE. „Seit einigen Tagen beobachten wir allerdings sinkende Patientenzahlen. Das hat sich auch mit dem Ende der Schulferien in Hamburg und Schleswig Holstein nicht geändert. Deshalb haben wir uns entschieden, den Betrieb der Ambulanz vorübergehend zu beenden.“ Sollten die Zahlen allerdings wieder ansteigen, könnte die Ambulanz binnen kürzester Zeit wieder eröffnet werden, heißt es in einer UKE-Mitteilung.

Patienten, die mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem H1N1-Virus – dem sogenannten Schweinegrippe-Virus – ins UKE kämen, könnten sich nun sowohl wochentags als auch am Wochenende an die Zentrale Notaufnahme wenden. Dort würden sie umgehend isoliert, um eine Gefahr für andere Patienten zu vermeiden. Erste Anlaufstelle bei auftretenden Symptomen sei allerdings weiterhin der Hausarzt. Auch die Hotline der Gesundheitsbehörde bleibe geschaltet: Unter Tel. 428 37 37 95 gibt es weiterhin allgemeine Informationen zur Schweinegrippe.

Quelle: bild.de, rp-online.de, focus.de, welt.de, berlinonline.de, AFP, mz-web.de, n-tv.de, sueddeutsche.de, spiegel.de, aerztezeitung.de.....